Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen ein. Dafür stößt sie Veränderungsprozesse an: in KiTa, Schule, beim Übergang in den Beruf und in der Familien- oder Jugendpolitik.

Wandel gestalten

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen in Deutschland ein. Im Mittelpunkt stehen vor allem jene Kinder und Jugendliche, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen. Für dieses Ziel bringt die DKJS Akteure aus Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft zusammen und entwickelt mit ihnen praktische Antworten auf aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem. Speziell die Corona-Pandemie hat große Auswirkungen auf die Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten für junge Menschen in Deutschland und erfordert ein Zusammenspiel aller Akteure.

Auf Stärken setzen

Nicht auf die Defizite schauen, sondern Kinder in dem stärken, was sie können und bewegt – das ist ein Grundprinzip der DKJS. In ihren Programmen und Projekten macht die Stiftung Kindern und Jugendlichen Mut, ihr Leben couragiert in eigene Hände zu nehmen. Sie ermutigt junge Menschen, ihre Interessen zu vertreten und unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Bei der Zusammenarbeit mit Pädagogen und Verwaltungen gibt sie sich nicht mit dem zufrieden, „was schon immer galt“, sondern stiftet dazu an, gemeinsam nach passenden Handlungsperspektiven zu suchen.

Brücken bauen

Die DKJS ist eine unabhängige, überkonfessionelle und parteipolitisch neutrale Initiative. Sie überbrückt Gräben zwischen Zuständigkeiten und ist eine gute Vermittlerin, um zu einer gemeinsamen Verantwortungsübernahme aller Beteiligten zu gelangen. In Zusammenarbeit mit über 150 Förderern und Programmpartnerinnen wirkt die Stiftung an zwölf Standorten. Im Jahr 2019 erreichte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung über 489.000 Kinder und Jugendliche durch ihre Arbeit und wirkte 2020 in über 45 Programmen.

„Wir fragen: Was muss sich eigentlich in Bildung und Lernen ändern, wenn sich Kinder und Jugendliche auf eine Zukunft vorbereiten müssen, deren Fragen wir noch nicht einmal kennen.“

Frank Hinte

Geschäftsführer der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

Handlungsfelder

Mit ihren Programmen verfolgt die DKJS das Ziel, praktische Antworten auf drängende bildungspolitische Fragen zu entwickeln und Verbesserungen im Bildungssystem anzustoßen.

In den ersten Lebensjahren wird die Grundlage für den späteren Bildungserfolg gelegt. Die DKJS begleitet deshalb zum Beispiel KiTas auf ihrem Weg zum Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) oder zur WillkommensKITA. Mit dem Deutschen Kita-Preis würdigt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung seit 2017 Engagement und Qualität in der frühen Bildung.

Seit 2003 begleitet die DKJS Ganztagsschulen in allen Bundesländern bei Veränderungsprozessen und arbeitet dabei mit Ministerien von Bund und Ländern zusammen. Unter anderem mit den Camps für versetzungsgefährdete Schüler und Schülerinnen werden Chancen auf Schulerfolg verbessert. Weitere Schwerpunkte sind Inklusion, forschendes Lernen und kulturelle Bildung.
Jugendliche brauchen das Selbstvertrauen, etwas bewirken zu können. Die DKJS entwickelt Demokratiebildungsprogramme und Beteiligungsformate, mit denen es gelingt, Jugendliche zu motivieren und ihnen zu zeigen, dass sie Talente haben und sehr wohl gebraucht werden. In diversen Programmen fördert die Stiftung digitale Kompetenzen und weitere Zukunftskom-petenzen von jungen Menschen. – Auch um ihnen den Übergang von der Schule in den Job zu erleichtern.
Bildung ist ein Schlüsselthema in der kommunalen Entwicklung. Aus diesem Grund holt die Stiftung alle wichtigen Bildungsakteure an einen Tisch und fördert so bessere Rahmenbedingungen für Kooperationen.

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